Fräsmaschine

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BF50DIG.jpg

Metalle Fräsen

Grundinformationen:

  • Handschuhe sind beim Fräsen verboten. Die Handschuhe können in die Fräse gezogen werden.
  • Nicht die Maschine ausschalten wenn der Fräser im Material ist.
  • HSS Werkzeuge muss man immer kühlen.
  • Das Kühlmittel immer auf den Fräser richten. Nicht einfach nur auf das Werkstück.
  • Hartmetall-Werkzeuge NICHT kühlen außer man fräst Aluminium, dann viel kühlen.
  • Generell gilt, wenn man die berechnete Drehzahl nicht einstellen kann, dann stellt man die Drehzahl ein die am nächsten dorthin kommt.
    • Die Meisten Geräte können nicht über 2000 U/min. Drehen. Das heißt bei einem berechneten Wert von z.B. 3800 U/min. Würde man trotzdem 1700 - 1800 U/min wählen. Nicht das Maximum der Maschine nehmen. Das schont das Gerät.
  • Die generelle Ungenauigkeit beim Schraubstock Einstellen liegt bei 1/100 zu 2/100. Sollte man weiter daneben liegen muss man das Werkstück besser einspannen.
  • Spannzangen immer mit dem Finger abwischen, dass sie auch wirklich sauber ist und dann mit der Mittelschraube den Fräser fixieren.
  • Alle Achsen die man gerade nicht braucht, sollten beim Fräsen immer geklemmt werden.
  • Reibahle werden verwendet um die Oberfläche noch glatter / schöner zu machen. (Nicht in der Happylab Ausstattung inkludiert)
  • Mit Zweischneider kann man eintauchen. Mit 4-Schneider geht das nicht.
  • Alu-Fräsen immer mit hoher Drehzahl und viel Kühlung.
  • Hat der Fräser mehr Zähne, dann kann man schneller fahren.
  • Gleichlauf oder Gegenlauf fräsen?
    • Wenn geht, dann immer Gegenlauf. Das Werkstück muss gegen die Drehrichtung des Fräsers zum Fräser geführt werden.
  • Beim Bohren ist es einfacher / besser die Pinole zu verwenden. Dann kann man wie mit einer Standbohrmaschine arbeiten / bohren.
  • Körnen immer mit hoher Drehzahl. Zwischen 1000 und 1200 U/min.
  • Wenn man mit dem Antaster arbeiten möchte, dann eine Drehzahl zwischen 400 und 600 U/min. Auswählen.
  • Der Durchmesser des Antasters ist immer im großen Bereich 10mm und im kleinen Bereich 4mm. Somit muss man beim einstellen des gewünschten Zielpunktes immer -5 oder -2mm beachten.

Richtig antasten

Den Kantentaster nicht bei Kupfer oder Aluminium verwenden. Er bleibt einfach picken. Hier kann man einfach mit dem Fräser antasten, bis er am Material kratzt. Wenn man keine Kratzspuren haben möchten, kann man ein Blatt Papier dazwischen klemmen.

Immer an zwei Kanten antasten. Es ist besser mit dem 10mm Durchmesser anzutasten, das ist genauer. Den 4mm Antaster nur verwendee, wenn man nicht anders an die gewünschte Stelle kommt. Beim Nullstellen muss man dann immer beachten, dass man noch -5 oder -2mm weiter fahren muss. (Halber Durchmesser des Antasters)

Drehzahl und Schnittgeschwindigkeit

L und H sowie 123 einstellen
Stufe I oder II einstellen

Unser großer 50mm Fräser ist nur für Aluminium geeignet. Die Drehzahl liegt hier bei: 3200 U/min, da unser Gerät nicht schneller drehen kann.

Zentrierbohren immer zwischen 1000 bis 1200 U/min.

Senken Drehzahl: ca. 300 bis 400 U/min.

Antaster = Drehzahl zwischen 400 und 600 U/min.

Für alle anderen HSS Fräser bitte die Werte aus der Tabelle wählen und auf der Maschine einstellen, was am nächsten hinkommt.

Drehzahltabelle Drehen.jpg
Schnittgeschwindigkeit

Die Drehzahl ist Abhängig von:

  • Qualität (Güte) des Werkzeuges
  • Qualität des Werkstücks
  • Beschaffenheit der Maschine

n=1000xVc/d*pi Vc = Schnittgeschwindigkeit => Aus Tabelle lesen.

Kunststoffe Fräsen

Kunststoffe muss man immer mit separaten Werkzeug bearbeiten.

Wenn man zuerst Metall und dann Kunststoff bearbeitet, sind die Klingen stumpf und der Kunststoff schmilzt und verpickt das Messer.

Werkstück und Werkzeug richtig einspannen

Das Werkstück muss fest eingespannt werden.

Achtung beim Einspannen. Der Fräser ist sehr scharf. Besser sich ein Stück Papierhandtuch nehmen und den Fräsen damit festhalten beim Einspannen.

Die Fräser müssen sauber in die Spannzange passen. Die Spannzange muss sauber sein und dann in die Fräse eingespannt werden.

Ablauf am Gerät:

Alle Schrauben des Schraubstockes öffnen und den Schraubstock mittels Messuhr einstellen.

Nach dem einstellen, langsam alle Schrauben diagonal festziehen.

Wenn der Schraubstock dann immer noch ungenau ist, mittels Gummihammer leicht in Position schlagen.

Beim Einspannen vom Material muss man Unterlegscheiben verwenden. Diese sind genormt.

Mindestens eine Unterlegscheibe darf sich dann nicht mehr bewegen. Dann ist das Material gut eingespannt. Sollten sich beide Unterlegscheiben noch bewegen, dann ist irg. Wo ein Spann dazwischen und man muss die Einspannung nochmals säubern und alles neu einspannen.

Wenn man den Fräser einspannen möchte, muss man eine niedrigere Drehzahl einstellen, damit der Widerstand beim Festziehen oben an der Mutter größer ist.

Achtung beim Einspannen. Der Fräser ist sehr scharf. Besser sich ein Stück Papierhandtuch nehmen und den Fräsen damit festhalten beim Einspannen.

Einfach oben an der Sechskantschraube drehen und dann mit einem Gabelschlüssel festziehen.

Die Zustellung sollte bei Stahl max. 1mm sein. (Einzelbahn Tiefe). Das Gerät ist für tiefere Abnahmen in Stahl nicht geeignet. Aluminium kann man bis zu 4mm zustellen.

Die richtige Drehzahl lese ich aus der Tabelle und stelle sie dann mit den Stell-Schrauben L/H, sowie "I" oder "II" und 123 ein. Die Kühlflüssigkeit muss zuerst an der Steuerung eingeschalten werden und dann mit dem Schlauch feinjustiert werden.

Kühlflüssigkeit einstellen

Die Kühlflüssigkeit muss zuerst an der Steuerung eingeschalten werden und dann mit dem Schlauch feinjustiert werden.

Kühlflüssigkeit Knopf
Kühlflüssigkeit finetuning




















Vorschub einstellen

Vorschub einstellen
  • Bevor man den Vorschub über den Hebel startet, muss man sich vergewissern, dass der Vorschub auf "0" eingestellt ist. Ansonsten kann der Fräser ungewollt voll ins Material fahren.
  • Der Vorschub kann nur in Y-Richtung manuell eingestellt werden.
  • Den Vorschub muss man aus der Tabelle die am Gerät ist wählen.


Plan Fräsen:

Oberfläche mit Fräser ankratzen und Anzeige auf Null stellen.

Beim Ankratzen muss der Fräser nur ein wenig über dem Material sein. Nicht mit der ganzen Oberfläche ankratzen.

Jetzt den Fräser -1mm tiefer stellen und die Oberfläche abfräsen.

Jetzt das Werkstück ausspannen, entgraten mit einer Feile und verkehrt wieder einspannen um die Gegenüberliegende Seite zu fräsen.

Hier wieder zuerst die Oberfläche ankratzen, -0,5mm zustellen und Fräsen.

Immer bis zum Schluss über das Werkstück fräsen.

Nach dem Fräsen nicht wieder über die Oberfläche zurückfahren.

Um ein Werkstück vollkommen gerade zu bekommen muss man immer die Gegenüberliegenden Seiten fräsen.

Generell sollte man immer auf der Ersten Seite so viel wie möglich weg fräsen und dann auf der Gegenüberliegenden Seite erst auf Maß fräsen.

Bahnabstand beim Fräsen sollte zwischen 50% und 60% sein.

Den Fräser nicht mittig auf das Werkstück ausrichten. Eher etwas aus der Mitte. In y-Achse sollte man den Fräser näher zum Gerät stellen.